Epoche: 12. – 15. Jahrhundert
Departement: Haute-Vienne
Das Schloss von Montbrun ist eines der schönsten Schlösser der Region Limousin. Am Flussufer erheben sich stolz seine wunderbaren runden Türme und sein viereckiger massiver Bergfried. Im Süd-Westen des Departements Haute-Vienne gelegen, ist es eine Station der Reiseroute Richard Löwenherz.
Das Schloss, das 1179 von Aymeric Brun nach der Rückkehr von den Kreuzzügen erbaut wird, besteht aus einem Ensemble von vier eckigen massiven Türmen, die der Besatzungstruppe Schutz bieten sollen. Einige Jahrhunderte lang ist Montbrun Schauplatz zahlreicher Schlachten. Um 1400 renoviert Pierre de Montbrun, damals Bischof von Limoges, das Gebäude, indem er drei runde Türme anstelle der eckigen baut. Nur der massive, viereckige Bergfried bleibt wie zu Beginn bestehen. Sein Fundament selbst ist in einem zylindrischen Turm eingeschlossen.
In der folgenden Zeit wird das Schloss von Montbrun mehrmals vom Unglück heimgesucht. Wie eine große Zahl von Schlössern, wird es während der Revolution geplündert und ausgeraubt und 1569, nach einem Angriff von Protestanten, in Brand gesteckt. Ein weiterer Brand sucht es 1917 heim. Glücklicherweise konnte das Schloss bis heute dank wichtiger Restaurationsarbeiten noch gut erhalten werden.
© Ein Artikel von Sébastien Champagne - Détours en Limousin.
Übersetzung: Julia Mannagottera
Letzte Aktualisierung: September 2009